Mein Leben als Diabetikerin und mein Leben danach....Ein kleiner Mutmach-Post

- Kostenlose Werbung für eine gesunde Ernährung:-)-

Hallo Ihr Lieben,
wer von Euch meinem Blog schon länger folgt, der oder die weiß, das ich nicht die Gesündeste bin. Ich habe durch Verwachsungen im Körper viel mit Schmerzen zu tun und durch die Tabletten habe ich im Laufe der letzten drei Jahre eine Fettleber plus Diabetes bekommen. 
Ich war eigentlich immer schlank, aber das letzte Jahr zeigt mich auf Photos schon ziemlich moppelig.  Ich bin jetzt jetzt auch nicht so der Mensch, der seine Kilos öffentlich macht, aber bei meinen 178 cm hatte ich leichtes Übergewicht, auch vom Arzt bestätigt.  
Die Blutwerte letztes Jahr im Oktober waren sehr erschreckend und leider habe ich auch so lange gebraucht, um wach zu werden und was zu ändern.
Ich hatte nach diesem Arztbesuch das erste Mal Angst um mein Leben, sonst ging es die letzten Jahre immer nur darum, die Schmerzen zu lindern, aber mit den Schmerzen kann ich normal alt werden.
Mit Diabetes und Fettleber sieht das schon ganz anders aus...

Kurz zu meiner Person: Ich bin 52 Jahre jung, habe einen 30- jährigen hübschen Sohn und eine super süße Schwiegertochter. 

Ich bin ja eitel und im Gesicht möchte ich nicht mehr soviel abnehmen, denn mit 52 Jahren kommen "plopp " immer mehr Falten...von daher dürfen meine Hamsterbacken bleiben :-)

Ich bin ein Mensch, der dann auch erst einmal in Selbstmitleid versinkt und dann aber kampfbereit und gestärkt aus der "Heulphase" heraus findet.

Das allererste was mich interessierte, wie sieht eine Fettleber aus ?  Den Anblick werde ich Euch ersparen, aber ich habe gegoogelt und das Bild hat sich in mein Oberstübchen eingehämmert.
Eine gesunde Leber und eine Fettleber auch von der Optik ein himmelweiter Unterschied. So, der Schock saß tief.
Ich fing an zu überlegen, was ich sofort ändern muss. Ist ja nicht so, als ob mein Arzt mir das nicht schon gesagt hätte. Abnehmen !!! 
Die Tabletten muss ich weiter nehmen, aber meine Ernährung mit einem sehr großen Hang nach Kuchen und Schokolade, tja die Zeiten sind wohl vorbei. Vor meiner Krankheit hatte ich einen super Stoffwechsel und jeder der mich kannte, war geschockt was ich essen konnte, ohne auch nur ein Gramm zu zunehmen und ich war nie sportlich !
Gut abgehakt, die alten Zeiten kommen nie wieder....

Am nächsten Tag, der Einkauf stand an und erst einmal geplant, mein Frühstücksverhalten zu ändern.
Ich habe am Abend vorher Dr. Googel gefragt und der spuckte aus " Mädel, mit Haferflocken bist Du auf der sicheren Seite. Wenige Kalorien und supergesund". Ich bin nicht so der Quark-Liebhaber, also habe ich fettarme Milch gekauft und meine Vorliebe für Kiwis dazu verwendet, diese mit in die Haferflocken zu schnippeln. Der Einkauf bestand also aus Bergen von Haferflocken (die zarten), fettarme Milch und Kiwis plus eine Tafel Schokolade für eine Woche. Der tägliche Kuchen fiel weg ( seit fast einem halben Jahr keinen Kuchen mehr gegessen, das hatte ich mir schon vor den super schlechten Blutwerten abgewöhnt !) und die gewohnten Mittagsmahlzeiten habe ich noch beibehalten. Ich fange klein an mit den Änderungen :-) und bevor ich es vergessen. Verzichtet auf Fruchtjoghurts, da sind in einem Becher bis zu zehn Zuckerwürfel enthalten. Pures Gift für den Körper und ich esse eigentlich nur noch Naturjoghurt und auch die sind noch lange nicht ganz zuckerfrei !

Die gelben Kiwis schmecken lecker dazu, die sind etwas teurer, als die grünen Kiwis.

In der Vergangenheit kannte ich nur das süße Müsli und wollte auch nichts anderes kennen. Die Haferflocken waren also eine große Herausforderung für mich. Nach dem o.g Einkauf habe ich eine Woche die Haferflocken plus Zutaten mit viel innerlichen Protest und schlechter Laune zum Frühstück gegessen. Mein geliebtes total versüßtes Müsli ( was ich heute nicht mehr runterkriege vor Ekel) fehlte mir schon sehr oder ein leckeres Marmeladenbrötchen ( das erlaube ich mir nur noch selten)
Dann haben sich meine Geschmacksnerven wohl komischerweise umgestellt und siehe an, die Haferflocken haben mir auf einmal geschmeckt. 
Nach einem Monat konnte ich nicht mehr ohne meine geliebten Haferflocken. Meine Lieblingszutat ist immer noch Kiwi, aber das ist natürlich ausbaufähig. Walnüsse sind lecker oder ein Apfel usw...oder die Alpro Produkte sind auch lecker mit Haferflocken, aber Vorsicht, in den Produkten sind noch oft Zucker enthalten, das ändert sich erst langsam, laut Werbung geschieht bei Alpro zur Zeit viel in Richtung zuckerfrei oder gemäßigter Zuckergehalt.
Mittlerweile sind Haferflocken wie sie in England gegessen werden, auch hier in Deutschland sehr angesagt und nennen sich Porridge. Nur werden die warm zubereitet und warme Haferflocken, da konnte ich mich noch nicht überwinden, die zu probieren. Schmeckt Euch so was ? 

Ich bin keine gute Köchin und habe auch keine Lust großartig in der Küche vor mir herzuwerkeln. Seit ich alleine lebe, war ich da oft nachlässig mit mir und auch heute greife ich noch gerne zu Fertiggerichten. Ich esse gerne Obst, aber Gemüse...oh Gott, kostet mich Überwindung.

Ihr seht, alles andere als eine super, perfekte und gesunde Ernährung, aber der Verzicht auf Zucker in Süßigkeiten, hat bei mir schon viel bewirkt. Die Getränke bestehen bei mir seit Jahren nur aus stillem Wasser, da war ich schon immer Vorbild.. Trinkt Ihr gerne Cola, Limonade, dann seht bitte zu, das Ihr von diesem "Zeug" wegkommt !

Ihr Lieben, was ich damit sagen möchte, meine Blutwerte sind innerhalb von drei Monaten von sehr schlecht auf sehr gut gependelt.
Meine Diabetes gehört der Vergangenheit an !

Mein Arzt hat mir gratuliert!  Ich habe in einem halben Jahr "nur" sieben Kilo abgenommen, aber auf gesunde Art und Weise und mich vollständig auf "größtenteils" Zuckerverzicht eingestellt. 
Ab und an ein Stück Schokolade, ein Fertiggericht in der Woche und wenn ich starke Schmerzen habe, für die Seele auch schon mal etwas mehr Schokolade sind noch drin, aber sonst sind die Schotten dicht, was Zucker angeht...

Die Schmerzen sind immer noch da und ich bin für den Rest des Lebens auf starke Schmerzmittel angewiesen, aber ich bin im Kopf fitter und schaffe mehr von meinem Tagespensum. Wer Tabletten nehmen muss, weiß das die Nebenwirkung auch darin bestehen kann, träge und lustlos zu werden. Das war bei mir der Fall und schaut einfach meinen Blog an, in dem letzten Jahr, auch der kommt erst langsam wieder in Schwung.

Vor der Ernährungumstellung
Meinen größten Traum habe ich vor zwei Jahren verwirklicht und ich bin von Solingen an die Nordseeküste(Emden) gezogen, denn ich bin eine waschechtes Nordlicht und liebe die raue Nordsee. 
Stur, bräsig und auch mal stürmisch :-) Ohne mein Sohn und Schwiegertochter, die mir immer wieder gezeigt haben, das es sie traurig macht, mich so zu sehen, hätte ich dieses vielleicht noch nicht geschafft. Das war der erste Anstoß wieder positiver in die Zukunft zu sehen, nach den zwei Jahren zuvor, des zurecht kommen mit der Krankheit und natürlich auch sich darauf einzustellen, nicht mehr so reibungslos wie früher zu funktionieren.
Ich bin in Emden wieder Fahrrad gefahren, wenn ich halbwegs schmerzfrei war und ging zum Rehasport, aber bis vor einem halben Jahr, alles nur mit Mühe und Not . 
Nach der Ernährungsumstellung
mache ich Sport auch zu Hause ( Yoga und Stretchübungen). Bewege mich mehr freiwillig, auch an schlechten Tagen ( wo ich vor der Ernährungumstellung im Bett geblieben bin !) und kämpfe für mehr Schmerzfreiheit, die darin besteht, bald für ein paar Wochen in eine Schmerzklinik zu gehen. Ich habe aber schon einen positiven Anfang gemacht vor diesen Klinikaufenthalt ( keine Reha)  und das könnt Ihr auch schaffen !!!


Mein Ergebnis mit den guten Blutwerten ist natürlich individuell und nicht auf jeden von Euch übertragbar, aber das Zucker in Übermaß das Leben zum Negativen beeinflusst, das kann ich nur bestätigen. Warum ich das hier alles schreibe ? Ganz einfach, ich kenne einige Leute, die sich aufgegeben haben und das mit Anfang 50 , aber ich möchte auch ein wenig angeben :-) und bin auch stolz auf mich selber .
Ich habe doch nur das eine Leben und ein Sohn und Schwiegertocher, die auch darunter leiden, das es mir nicht gut geht und die froh sind, das ich positiv denken kann und mein Leben genießen kann !
Ändert Euer Essverhalten und Leben ausschließlich, weil Ihr es möchtet, aber auch für Eure Kinder , wenn vorhanden !!!
Was ich ganz vergessen habe zu erwähnen, das sich Euer Körper und Gesicht auch im optischen Bereich bei Euch bedanken. Ich hatte nie Hautprobleme, aber vor allem im Gesicht habe ich viel mehr Frische bekommen und bin nicht mehr so fahl. Positiver Nebeneffekt !

Ich lerne immer mehr dazu mit den Schmerzen umzugehen und was auch hilft, genießt Eure Freizeit und das nicht vor dem Fernseher.

Ich nähe, stricke, bin gerne in der Natur. Mein Hund ist jetzt seit einem halben Jahr im Hundehimmel und für mich immer noch nicht ersetzbar, aber irgendwann in Zukunft möchte ich wieder einen Hund haben.
Ich lese gerne und meine Dekoader ist auch sehr stark ausgeprägt :-) 
Mein Blog soll auch wieder mehr Spaß in mein Leben bringen...
Ich habe noch soviel vor in meinem Leben und wünsche Euch das Gleiche, wenn Ihr krank seid und vielleicht auch schon aufgegeben habt. Den Gesunden muss ich das nicht wünschen, die schaffen das auch ohne Hilfe!
Es gibt auch noch schwarze Tage, klar wer hat die nicht, aber geniest dafür umso mehr die guten Tage und achtet auf Euch!! 

In diesem Sinne 

Alles Liebe Andrea




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google.

Empfohlener Beitrag

Elisabeth Grant - I´m a Torricelumn Girl - mit Caviar / Aktueller Beauty-Kauftipp

Unbezahlte Werbung, die Produkte habe ich gekauft Hallo Ihr Lieben, in einen meiner ersten Posts vor sieben Jahren, habe ich Euch die ...