Samstag, 9. Juli 2016

Unsere Haut # 18 Thema Sonnenschutzpflege: Unterschiede zwischen chemischen und mineralischen LSF

Hallo Ihr Lieben,
ich gehöre ja zu den Unentschlossenen und pendele zwischen Naturkosmetik und konventioneller Kosmetik hin und her.
Meine Schätze habe ich auf beiden Seiten und variiere auch gerne miteinander. 
Bei der Sonnenmilch habe ich mich in den letzten Jahren für die chemische Keule entschieden, weil ich wirklich dachte, nur die haben einen guten Lichtschutzfaktor, der meine empfindliche Haut schützen kann. Mittlerweile bin ich auch in der Hinsicht schlauer ( auch im hohen Alter lernt man nie aus:-) und habe gelernt , das der mineralische Lichtschutzfaktor auch eine Menge zu bieten hat und sogar dem chemischen LSF einiges voraus hat.

Wie wirkt ein chemischer Lichtschutzfaktor ?
Chemische Lichtschutzfilter sind in konventionellen Sonnenschutzpflegen enthalten, die Ihr in Drogerien und auch Parfümerien kaufen könnt.
Die chemischen Lichtschutzfilter werden von der Haut aufgenommen und wandeln das Sonnenlicht in Wärme um.
Es findet in der Haut ein Prozess statt, der Hautreizungen, allergische und photoallergische Reaktionen auslösen kann.
Chemische Sonnenschutzmittel müssen auch schon 30 Minuten vor der Sonnenexposition, in reichlicher Menge auf die Haut aufgetragen werden.

Ein mineralischer Lichtschutzfaktor ist in Sonnenschutzprodukten enthalten, die aus der Natur-, teilweise Apotheken- oder Meereskosmetik sind.
Der mineralische Lichtschutzfaktor wirkt auf der Haut als Schutzschild und reflektiert die Strahlen. 
Deshalb werden seltener Hautprobleme ausgelöst, als bei einen chemischen LSF, der in die Haut einwirken muss.
Weiterer positiver Aspekt, ein mineralischer Lichtschutzfaktor schützt sofort nach dem Auftragen auf die Haut und ihr könnt gleich mit dem Sonnenbaden loslegen oder ins Meer springen :-).
Bei einen mineralischen LSF achtet in den Inhaltsstoffen (INCI) auf Titandioxid und Zinkoxid, diese Stoffe werden aus Mineralien gewonnen und sind gut verträglich für die Haut.
Die Stoffe haben den Vorteil, das sie nicht zerfallen und somit keine allergische Reaktionen auslösen können.
Negativer Aspekt ist, das sie auf der Haut einen weißen Schleier hinterlassen und der sich schlecht verteilen lässt.
Um den entgegenzuwirken, werden mineralische Partikel in Nanogröße eingesetzt. 
In der letzten Zeit sind aber die Partikel umstritten, weil noch nicht klar ist, ob diese in die Haut eindringen können. 
Wer also auf der ganz sicheren Seite sein möchte, verwendet mineralische Lichtschutzfaktoren ohne Nanopartikel
Die Produkte mit den umstrittenen Partikeln müssen auf der Verpackung  mit - nano- gekennzeichnet sein ( in Klammern hinter dem jeweiligen Filter).


 Artikel und Reviews über meine Sonnenschutzpflege 2016 

La mer Sun Cream LSF 30   (Kombination aus physikalischen und chemischen Filtern)
Wie finde ich die richtige Sonnenpflege für meine Haut ?  (Daylong chemischer Filter)
Sonnenschutzpflege Sun Ozon von Rossmann   (chemischer Filter)




Ich werde versuchen, im nächsten Jahr komplett auf mineralische Lichtschutzfilter umzusteigen ....ist schon besser für die Haut, ob ich es schaffe, ganz auf chemische INCI in meiner Beautywelt zu verzichten, das weiß ich noch nicht. 
Ich habe unter der konventionellen Kosmetik meine Lieblinge und die gebe ich nicht so schnell her:-) 
Wie ist es bei Euch ? Achtet Ihr auf die Inhaltsstoffe der Sonnenschutzprodukte oder leidet Ihr unter Sonnenallergien und sucht verzweifelt die richtige Pflege ?

Liebe Grüße
Andrea





Die Produkte auf den Bildern stammen aus PR-Samples, die ich in den letzten Wochen veröffentlicht habe. (siehe Links)
Der Artikel ist privat !



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