Freitag, 2. Mai 2014

Unsere alternde Gesellschaft und was die Schönheitspflege bewirken kann

Hallo Ihr Lieben,
dieser Artikel schlummert schon länger in meiner Ablage, aber trotzdem interessant.
Das mit den Duft- Cremes kann ich nur bestätigen :-)

IKW Round-Table 2014 : Trendbericht zum Thema Altern
Anfang April trafen sich in München und Hamburg wieder 
interessierte Beauty-JournalistInnen zum Round-Table-Gespräch 
des IKW. Das Thema: Eine alternde Gesellschaft – und was 
Schönheitspflege bewirken kann 
„Alt ist da, wo sich keiner auskennt“ – mit dieser Behauptung beginnt 
Betty Siegel von der Hamburger Agentur Sturm und Drang ihren 
spannenden Vortrag. Die Trendforscherin wagt Prognosen, wie das Altern 
und Schönsein von morgen sein wird. 
Was hat das Alter mit Schönheitspflege zu tun? Wie weist man nach, dass 
eine Creme die Haut tatsächlich elastischer und glatter macht? Diesen 
Fragen widmet sich im zweiten Teil der Veranstaltung Prof. Dr. Ulrike 
Heinrich vom Institut für Experimentelle Dermatologie Derma-Tronnier der 
Universität Witten-Herdecke. 
Früher alt werden und länger jungbleiben 
Ab wann ist man eigentlich alt? Wie altert man heute? Welche Bedeutung 
hat Schönheit in unserer Gesellschaft? Betty Siegel stellt vier Thesen auf: 
1. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das die Fähigkeit besitzt, 
„Vergangenheit zu erinnern“ und „Zukunft zu denken“. Das hält ihn jedoch 
nicht davon ab, die Angst vor dem Tod zu verdrängen und das Altwerden 
als unangenehme Begleiterscheinung des Lebens zu bekämpfen. 
Schönheit spielt sich ausschließlich an der Oberfläche ab. Die Frage nach 
dem »Wer bin ich?« wird ersetzt durch »Bin ich schön?«. Um sich dessen 
zu vergewissern, fotografiert sich der moderne Narziss in einem fort selbst 
und postet seine »Selfies« bei Facebook &Co. Wir produzieren 
Scheinwelten und verwechseln sie mit dem realen Leben. 
2. Weil wir die selbst geschaffenen Ansprüche nach „Immer-schön-sein“ 
und „Ewig-jung-bleiben“ nicht erfüllen können, ziehen wir uns zurück, 
werden depressiv (vgl. Facebook-Studie*) oder legen uns freiwillig unters 
Messer. 
3. 90% der Bevölkerung sind entweder zu jung oder zu alt oder 
entsprechen nicht dem angesagten Schönheitsideal – „richtig“ alt ist man 
nur zwischen 25 und 35 Jahre. Siegel nennt das "Ageism". Dass der 
Kampf gegen das Altern ein Kampf gegen die Natur ist, den der Mensch 
nur verlieren kann, belegt die Trendforscherin mit Pop-Ikone Madonna und 
deren Bodystyling-Overkill. Was wir selbst nicht korrigieren, „optimieren“ 
Retuscheure am Bildschirm. Die verzerrte Körperwahrnehmung und der 
irrationale Anspruch auf das „For-ever-young“, machen einsam oder un-menschlich
wie Computer animierte Avatare. Dass der Mensch seine 
Kreativität vor allem daraus schöpft, dass das Leben endlich ist, wird 
schlicht vergessen. Gut so, denn: 
4. Der Kampf gegen das Alter ist der Wirtschaftsmotor des Westens. Mit 
dem Jugendwahn lässt sich jede Menge Geld verdienen. 
Soweit so ernüchternd. Bleibt die Frage: Wie kommen wir da raus? 

Die „Digital Creatives“ werden es richten 
Den um die Jahrtausendwende Geborenen traut Siegel zu, dass sie die 
Bedeutung von Alter und Schönheit wieder zurecht rücken. Im Gegensatz 
zu den Sinnsuchern der Vorgänger-„Generation W“ (W für Why) gelten die 
Vertreter der „Generation C“ als weltoffen und kreativ. Netzwerken und 
Karriere sind ihnen wichtiger als materielle Reichtümer. Dem 
Schönheitsdiktat setzen sie ihre individuellen Besonderheiten entgegen. 
Das eigene Handicap, die vielen Sommersprossen oder den allover 
tätowierten Body zu kultivieren, ist ein Mittel gegen den Jugendwahn. Ein 
anderes: Schönheit und Alter im Kontext zu betrachten, also die 
Lebensumstände und die gespielte Rolle darin mit einzubeziehen. Attraktiv 
sind diejenigen, die sich immer wieder ausprobieren, dabei ihre Originaliät 
bewahren und andere von ihren Fähigkeiten profitieren lassen. Das macht 
schöner, als jede Eigenfettbehandlung. 
Probanden-Latein: Duft-Cremes pflegen besser 
Sich schöner und zufriedener zu fühlen, geht auch mit Pflegeprodukten. 
Der Duft einer Creme spielt dabei eine wesentliche Rolle. Diese 
Behauptung kann Prof. Dr. Ulrike Heinrich anhand zahlreicher 
Anwenderstudien belegen. Pflege, die angenehm riecht, wird automatisch 
als effektiver wahrgenommen. Doch ein subjektiv guter Eindruck führt 
noch nicht zur Marktreife. Jede Creme und jedes Shampoo müssen 
objektiv halten, was die Umverpackung verspricht. Zudem darf nur in den 
Verkauf, was von einer gesunden Haut vertragen wird. Nach einem genau 
festgelegten Studiendesign werden, vor und nach der Anwendungsperiode 
eines Kosmetikprodukts, z. B. die Struktur der Hautoberfläche, der 
Feuchtigkeitsgehalt und der Wasserverlust über die Haut verglichen. 
Wahre Schönheit kommt aber immer noch von innen. Spezielle 
Nahrungsergänzungsmittel für die Haut, z. B. mit Carotinoiden oder 
Polyphenolen, leisten nachweislich einen Beitrag dazu. Sämtliche 
Wirksamkeitsuntersuchungen müssen jedoch mit unbehandelten 
Hautarealen verglichen werden - damit die Ergebnisse nicht nur schön 
klingen, sondern auch Wissenschaftler und FachjournalistInnen 
überzeugen! 

      Prof. Ulrike Heinrich und Betty Siegel


Pressekontakt:
    • IKWIndustrieverband Körperpflege‐ und Waschmittel e 
    • Referat Öffentlichkeitsarbeit
    • Mainzer Landstraße 55
    • 60329
    • Frankfurt am Main
    • 069 - 2556‐1331








Quelltext: Beautypress





Kommentare:

Wetterhexe1112@blogspot.com hat gesagt…

hallo andrea,
das kommt nicht immer auf die schönheitspflege an.
meine oma, sie starb im jahr 1966 mit 82 jahren, pflege ihre haut mit nivea creme und sie sah nicht alt aus. im gegenteil. sie hatte eine positive lebenseinstellung. obwohl sie auf dem bauernhof arbeiten mußte,
sah man ihr das nicht an.
meine mutter genauso. sie pflege ihre haut ab und an mit einer besonderen creme, aber sie nahm hauptsächlich nivea creme. schminken oma und meine mutter nie.
meiner mutter sah man ihr alter auch nie an. sie kleidete sich aber auch nicht wie eine matrone aber altsgerecht. sie hatte sehr gute kleidung, nicht viel, aber sehr gute.
bei meinen schwestern ist es genauso. meiner älteren schwester
sieht man ihre 79 jahre nicht an und meine mittlere schwester ist mit 72 jahren auch noch ein kleiner springinsfeld.beide schwestern pflegen sich aber auch mit produkten von clinique oder
lancome, wie ich auch.
naja, ich behaupte auch, dass man mir meine bald 65 jahre auch nicht ansieht.
lg eva

Andrea P. hat gesagt…

Hallo Eva,
manche Menschen haben einfach gute Gene, aber das sind die Wenigsten. Du brauchst nur ein Laster zu haben wie z.B rauchen, dann denke ich mal, nützen auch die guten Gene nicht. Meine Mutter ist nur 4 Jahre älter als Du, aber sie sieht richtig alt aus, mit Dir gar nicht zu vergleichen und Du hast recht, die Lebenseinstellung macht es zum größten Teil aus. Ich lebe auch gerne und habe Spaß am Leben und weiß das Leben auch zu schätzen und ich hoffe, das hört sich nicht so gemein an, aber ich wünsche mir, das ich nicht nach meiner Mutter komme ...
Und Du siehst wirklich sehr viel jünger aus !
LG Andrea

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